Anschauen

"Schau mich nicht in diesem Ton an."

Wahrheit Weg

Ab und zu macht sich die Wahrheit auf den Weg zu einer passenden Wirklchkeit

Frauen

Ohne Frauen geht es nicht, das hat sogar Gott einsehen müssen.

Klartext

"Wer Klartext redet, riskiert verstanden zu werden."

Über den Schatten springen

"Immer wenn ich über meinen Schatten springen will, macht einer das Licht aus."

Beiilen

"Ich habe jetzt wirklich keine zeit mich zu beeilen"

Eiszapfen

Auch der dickste Eiszapfen hat auf Dauer keine Chance gegen die Sonne.

Gezwungen

Gezwungen ist nicht echt

konsequent

Konsequen heißt, auch einen Holzweg zu Ende gehen.

Fehler korrigieren

Wer einen Fehler macht und diesen nicht korrigiert, begeht einen Zweiten.

 

Ich bin ganz anders

Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur viel zu selten dazu.

 

Übergangslösungen

Übergangslösungen sind Untergangslösungen.

Die Umstände

Nicht die Umstände bringen Gedanken hervor, sondern die Gedanken die Umstände.

 

 

Dummheit

Je öfter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein von Klugheit.

 

Männer und Frauen

Wenn ein Mann eine Frau versteht, kann er auch durch Null teilen.

Bei Frauen zu Männern ist es übrigens ähnlich

 

Das Wesen der Frau

Manche Männer bemühen sich ein Leben lang das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Themen, z.B. mit der Relativitätstheorie. (Albert Einstein)

 

 

Schulwissen

Das Einzige, das meinem Wissen im Weg steht, ist meine Schulbildung ( Albert Einstein )

 

Das Leben Tasche

Manchmal verlangt das Leben von uns Dinge wegzustecken, für die wir keine Taschen haben.

 

 

Kondition

Eins muss ich meiner Müdigkeit lassen, Kondition hat sie.:-)

 

Selbstironie :-)

Ich habe Amnesie und ein Deja Vu gleichzeitig.

Ich glaube, ich habe das schon einmal vergessen.:-)

 

Rücksicht :-)

Meine Nachbarn hören gute Musik – ob sie wollen, oder nicht. :-)

 

 

Selbstbetrug:-)

80 Prozent meines Lernaufwandes ist organisierter Selbstbetrug.:-)

 

 

Reue :-)

:-) Es tut mir,...ach was, ich würd´s wieder tun

:-) vermuten

Ich kann jetzt nur vermuten was ich damit meine..:-)

Probleme lösen

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind ( Albert Einstein )

 

 

 

Herausforderung

Uns selbst ehrlich zu begegnen ist wohl die größte unserer Herausforderung

 

Kopf und Herz

Die weiteste und wichtigste Reise die wir machen müssen, ist die vom Kopf ins Herz.

 

Jetzt

Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen. Diese Zeit ist JETZT.

 

Gedanken Zeit

Manchmal wünsche ich mir, dass meine Gedanken vor mir einschlafen, dann hätte ich auch mal Zeit für mich. ( Julia Engelmann)

 

Schöne Zeiten

_Schöne Zeiten kann man nicht genießen, sondern nur das , womit man sie ausfüllt.

Kupfer und Glas

_ Ich kann mich irren, es ist vielleicht nur Kupfer und Glas was ich für Gold und Diamanten hielt.

 

Ein gutes Buch

_Das Lesen guter Bücher gleicht einer Unterhaltung mit ihrem Verfasser

Die falsche Seite der Semmel





Die falsche Seite der Semmel

Ein altes Ehepaar feierte nach langen Ehejahren seine goldene Hochzeit. Während sie am Frühstückstisch saßen, dachte die Frau: „ Schon seit 50 Jahren nehme ich immer Rücksicht auf meinen Mann und gebe ihm den knusprigsten Teil des Brötchens. Heute möchte ich endlich auch einmal diese Delikatesse genießen.“ Sie strich auf den oberen Teil des Brötchens Butter und gab die untere Hälfte ihrem Mann.

Entgegen all ihren Erwartungen war er sehr erfreut, küsste ihre Hand und sagte: „Mein Schatz, du hast mir gerade die größte Freude dieses Tages gemacht. Schon 50 Jahre lang habe ich die untere Hälfte eines Brötchens nicht mehr gegessen, obwohl ich sie am liebsten mag. Ich dachte immer, dass du sie haben darfst, weil du sie so gerne isst.“

~Verfasser unbekannt~

 

Das kleine Eselchen

Es war einmal ein kleines Eselchen.......

das lebte auf einem Bauernhof mitten auf dem Lande zusammen mit einer Kuh, einem Schaf, einem Hahn und einem Schwein in einem gemütlichen Stall.

Jedes Jahr um die gleiche Zeit, stellte Eselchen fest, dass die Bauernleute geschäftig hin und her liefen. Der Hof wurde sauber gemacht, die Fenster festlich geschmückt, der Bauer holte einen Tannenbaum aus dem Wald.
Für die Gans Frieda war es auch jedes Mal ein Stress. Sie wurde zuerst gejagt, dann auf einen Holzpfosten gesetzt. Dann kamen die Bauernkinder und heulten und dann brachte der Bauer Frieda wieder zurück in ihren Stall. Das geschah jedes mal so, schon seit vielen, vielen Wintern. An einem ganz bestimmten Abend kamen dann viele Freunde, Verwandte und andere Gäste und brachten lustig verpackte Päckchen mit.
Als Eselchen feststellte, dass es wohl mal wieder soweit war und dieses geschäftige Treiben auf dem Hof wieder einsetzte, sagte es zu seinen Freunden im Stall: "Ich würde auch so gerne einmal so viele Freunde haben und so viele Geschenke bekommen - und vor allem einen riesengroßen Sack Mohrrüben."

Die Freunde, die Eselchen sehr mochten, weil es eigentlich die härteste Arbeit am Hof verrichten musste - nämlich die schweren Karren mit dem Futter in den Stall zu fahren - berieten sich, als Eselchen einmal unterwegs war und beschlossen, ihm in diesem Jahr eine große Freude zu machen. Jeder überlegte, was er Eselchen schenken könnte und stob dann davon, um es zu besorgen.
Es war wieder einmal Abend, die Lichter im Bauernhaus wirkten vom Schnee auf dem Hof noch heller. Viele Gäste kamen, und brachten, wie in jedem Jahr viele schöne Sachen mit. Seufzend stand Eselchen an der Stalltüre und sah dem lustigen und bunten Treiben zu.

Ein Tränchen kullerte über das struppige Fell und gefror gleich, als es in den Schnee fiel.

Plötzlich hörte es, wie im Stall heftig gescharrt und gewispert wurde und als es sich umdrehte, standen seine Freunde alle um einen großen Berg Geschenke herum und strahlten. "Die sind alle für Dich, Eselchen. Weil Du uns das ganze Jahr über immer unser Futter in den Stall bringst und so lieb zu uns bist."
Eselchen war überwältigt. "Alles für mich?" fragte es und fing schon an, die Geschenke auszupacken. Da gab es einen Kamm vom Schwein, einen Schlitten vom Schaf, eine Dose mit Linsen von der Kuh und einen Sack Morrüben vom Hahn. Sie hatten alles auf dem Hof gefunden und für Eselchen schön verpackt in Säcken mit Schleifchen versehen.
Eselchen freute sich riesig und konnte gar nicht genug "Danke" sagen.
Danach saßen Sie alle beisammen und hörten dem Gesang aus dem Bauernhaus zu.
Dabei dachte Eselchen so für sich: "Was soll ich mit einem Kamm, ein Eselchen kämmt sich doch nicht. Und was soll ich mit einem Schlitten, ich kann doch gar nicht Schlitten fahren. Was mache ich mit der Dose Linsen, schmecken würde es mir vielleicht schon, doch wie soll ich die Dose aufbekommen. Und wenn ich so die ganzen Morrüben auf einmal esse, wird mir schlecht.
Etwas nachdenklich und auch ein bisschen traurig ging Eselchen schlafen.



Mitten in der Nacht kam die Gans Frieda in den Stall und legte sich neben Eselchen zum schlafen. "Du, Frieda, ich habe heute viele Geschenke bekommen, aber irgendwie so richtig froh und glücklich bin ich trotzdem nicht. Was kann das bloss sein?"
Frieda, die sehr klug und erfahren war sagte daraufhin: "Eselchen, Du hast dich blenden lassen und dabei das allerwichtigste am Weihnachtsfest vergessen".

"Was denn?" fragte Eselchen. "Dass Du gute Freunde hast, die Dich lieben und die alles für Dich tun würden. Und Liebe, Liebe, Eselchen, das ist der Sinn des Weihnachtsfestes!" erwiderte Frieda.

( Autor leider unbekannt )

Einer meiner Lieblingssprüche

 Wenn Du versuchst es allen recht zu machen, hast Du definitiv einen vergessen.

 

Beste Freunde

Wenn Du richtig laut lachst, vor dem Sprechen nicht nachdenkst und es Dir egal ist wie Du aussiehst, bist Du wahrscheinlich mit Deinen besten Freunden unterwegs.

 

Glück

Glück ist, Zeit mit einem Menschen zu verbringen, der aus einem ganz normalen Tag etwas ganz besonderes macht.

 

normal sein

Wenn Dir jemand sagt, dass Du nicht “Normal“ bist, dann weißt du, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

 

Was wichtig ist

Begreife was Dir wichtig ist, dann wirst Du sehen, wie viele Dinge im Leben eigentlich keine Bedeutung haben.

 

Gefühle

Gefühle zu beschreiben ist, wie Worte zu erfinden die es nicht gibt.

 

Sei Du selbst

DU BIST – WIE ALLES WAS IST – EIN TEIL DES GANZEN.
Und das GANZE lebt durch die Vielfalt des Einzelnen.

Sei, der DU bist!
Wenn du ein Tannenbaum bist, macht es keinen Sinn, Äpfel tragen zu wollen.
Wenn du ein Pferd bist, macht es keinen Sinn, wenn du bellen möchtest.
Es macht auch keinen Sinn, im Winter blühen zu wollen, wenn du ein Baum bist...

Bist du ein Fisch, gehörst du ins Wasser.
Bist du ein Vogel, dann sollst du fliegen!

Wenn du wirklich DU bist – ehrlich und authentisch - ist die Wahrscheinlichkeit,

dass du glücklich bist, am größten!

Deshalb hab’ Vertrauen, lass’ es fließen – lass’ DICH fließen.

Lebe DICH – lebe DEINE Träume – trau’ DICH - und alles fließt!

 

Schweigen

 Besser schweigen und als Narr erscheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.

(Abraham Lincoln)

Worte

Es gibt Menschen die Worte nur zu dem Zweck benutzen um ihre Gedanken zu verstecken.

 

Wissen

 Wer viel weiß, der weiß viel.

 

 

Schicksal

Die Liebe ist unser wahres Schicksal.

Wir finden den Sinn des Lebens nicht allein – wir finden ihn nur miteinander

 

Probleme

 Man sollte immer versuchen vor die Welle der Probleme zu kommen.

 

Die Dummheit anderer

Lache nie über die Dummheit anderer sie sind Deine Chance.

Kinderzimmer aufräumen

Ein Kinderzimmer aufzuräumen, während die Kinder noch da sind, ist ungefähr so, als wenn Du Dir die Zähne putzt während Du Nutella isst.

 

Der Prinz

Ich brauche keinen Prinzen der einen Drachen tötet, sondern einen der mich liebt, wenn ich zum Drachen werde..... :-)

 

Regen

Manche Menschen spüren den Regen, andere werden nur nass.

Verstehen

Jeder versteht nur das was er versteht.

Das Sterben

Das Sterben ist bitter, doch der Gedanke sterben zu müssen ohne gelebt zu haben ist unerträglich.

( Erich Fromm )

 

Nichts bleibt so wie es ist

Nichts bleibt so wie es ist; entweder wird es schlechter, oder besser

,..... oder anders.....

 

 

Aussprechen

Was Du nicht denken willst, solltest Du auch nicht aussprechen.

( Nach Josef Schmidt )

Die Qualität der Sprache

Wer spricht, erzeugt Atmosphären, in denen andere leben müssen

Srechen

Wer spricht sollte wissen, was er sagt.

Konstanze

Die einzige Konstanze im Universum ist die Veränderung. ( Heraklit )

Krisen

Krisen haben auch was Gutes:

Sie geben Denkanstöße für Verbesserungen.

Deine Lehrer

Betrachte Deine Mitmenschen als Lehrer...so oder so...

Die Welt verbessern

Wenn Du in dieser Welt wirklich was verbessern willst, dann fang bei Dir an.

Bitte Deines Kindes

Bitte Deines Kindes

 

Sei nicht inkonsequent.Dies verwirrt mich so, dass ich umso mehr versuche, wo ich kann, meinen Willen durchzusetzen.

Falle nicht auf meine Herausforderungen herein, wenn ich Dinge sage und tue, nur um Dich aufzuregen, denn sonst werde ich versuchen, noch mehr solche „Siege“ zu erringen.

Tue nichts für mich, was ich selber tun kann, denn sonst bekomme ich das Gefühl, ein Baby zu sein und ich könnte Dich auch weiterhin in meine Dienste stellen.

Versuche nicht, mein Benehmen noch während der Aufregung mit mir zu besprechen. Aus irgendwelchen Gründen ist mein Gehör zu dieser Zeit nicht sehr gut und meine Mitarbeit ist sogar noch schlechter. Es ist in Ordnung, das Erforderliche zu unternehmen, aber lass uns erst später darüber sprechen.

Gib mir nicht das Gefühl, dass meine Fehler Sünden seien. Ich muss lernen, Fehler zu machen ohne das Gefühl, dass ich nicht gut bin.

Nörgle nicht. Wenn Du es tust, muss ich mich davor schützen, indem ich taub erscheine.

Vergiss nicht, dass ich gerne Dinge ausprobiere. Ich lerne davon; bitte gewöhne mich daran.

Schütze mich nicht vor unangenehmen Folgen. Es ist nötig, dass ich aus Erfahrungen lerne.

Beachte meine kleinen Wehwehchen möglichst wenig. Wenn ich zu viel Aufmerksamkeit für sie bekomme, kann ich lernen, Vorteile in der Krankheit zu sehen.

Glaube nicht, dass es unter Deiner Würde ist, Dich bei mir zu entschuldigen. Eine ehrliche Entschuldigung gibt mir ein überraschend warmes Gefühl für Dich.

Mach Dir keine Sorgen, wenn Du nicht allzu viel Zeit für mich hast. Es kommt darauf an, wie wir die Zeit, die Du hast, miteinander verbringen.

Denke daran, dass ich vom Beispiel mehr lerne als von der Kritik.

 

Deine Gedanken

Nutze deine Zeit

"Verschiebe nicht auf Morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat"
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller

Um den Wert eines Jahres zu erfahren: Frage einen Menschen, der nur noch ein Jahr zu leben hat.

Um den Wert eines Monats zu erfahren: Frage eine Mutter, die ihr Kind einen Monat zu früh geboren hat.

Um den Wert einer Woche zu erfahren: Frage den Herausgeber einer Wochenzeitschrift.

Um den Wert eines Tages zu erfahren: Frage einen Menschen, der auf seine Heimreise wartet.

Um den Wert einer Stunde zu erfahren: Frage eine Braut, die auf ihren Bräutigam wartet

Um den Wert einer Minute zu erfahren: Frage einen Menschen, der seinen Bus, Zug oder sein Flugzeug verpasst hat.

Um den Wert einer Sekunde zu erfahren: Frage einen Menschen, der einen Unfall überlebt hat.

Um den Wert einer Zehntelsekunde zu erfahren: Frage jemanden, der bei den Olympischen Spielen eine Silbermedaille gewonnen hat.

Die Zeit ist das unflexibelste Gut, das wir Menschen haben. Jeder von uns hat jeden Tag 24 Stunden. Wir können diese Zeit nicht speichern, sondern sie nur ausgeben. Die Zeit kehrt nie zurück!

 

Selbstbewusst

Wer "selbst-bewusst" lebt, braucht niemandem etwas beweisen

Belohnung

Du wirst im Leben nichtdafür belohnt wozu Du imstande bist, sondern dafür was Du tust

Fehler

Wenn Du keine Fehler machst, dann machst Du es Dir zu leicht

Schwächen

Sei tolerant zu Deinen Schwächen

Liebe und Du

Ich liebe Dich nicht nur weil Du so bist wie Du bist, sondern auch, weil ich bin wie ich bin wenn ich bei Dir bin.

( Roy Crott )

Belanglosigkeiten

Lerne Belanglosigkeiten erkennen und vergiss sie

Dein Leben

Dein Leben ist das, was Du von ihm denkst.

 

Der König und seine zwei Söhne

Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, da wollte er einen der beiden zu seinem Nachfolger bestellen. Er versammelte die Weisen des Landes und rief seine beiden Söhne herbei. Er gab jedem der beiden fünf Silberstücke und sagte: Ihr sollt für dieses Geld die Halle in unserem Schloss bis zum Abend füllen. Womit, ist eure Sache."  Die Weisen sagten: "Das ist eine gute Aufgabe."

Der älteste Sohn ging davon und kam an einem Feld vorbei, wo die Arbeiter dabei waren, das Zuckerrohr zu ernten und in einer Mühle auszupressen. Das ausgepresste Zuckerrohr lag nutzlos umher.  Er dachte sich: "Das ist eine gute Gelegenheit, mit diesem nutzlosen Zeug die Halle meines Vaters zu füllen." Mit dem Aufseher der Arbeiter wurde er einig, und sie schafften bis zum späten Nachmittag das ausgedroschene Zuckerrohr in die Halle. Als sie gefüllt war, ging er zu seinem Vater und sagte: Ich habe deine Aufgabe erfüllt. Auf meinen Bruder brauchst du nicht mehr zu warten. Mach mich zu deinem Nachfolger."  Der Vater antwortet: Es ist noch nicht Abend. Ich werde warten."

Bald darauf kam auch der jüngere Sohn. Er bat darum, das ausgedroschene Zuckerrohr wieder aus der Halle zu entfernen. So geschah es. Dann stellte er mitten in die Halle eine Kerze und zündete sie an. Ihr Schein füllte die Halle bis in die letzte Ecke hinein.

Der Vater sagte: "Du sollst mein Nachfolger sein. Dein Bruder hat fünf Silberstücke ausgegeben, um die Halle mit nutzlosem Zeug zu füllen. Du hast nicht einmal ein Silberstück gebraucht und hast sie mit Licht erfüllt. Du hast sie mit dem gefüllt, was die Menschen brauchen."
 

Glücklich


Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.

Klug oder Weise

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten. Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen.

Lachen

Wer nicht lachen kann, ist nicht ernst zu nehmen.

Wo bist Du

Ich laufe durch die Straßen Deiner Stadt.

Ich streife durch Deine Träume.

Ich beobachte Dich durch die Augen Deiner Mitmenschen.

In jedem Buch, das Du liest, hinterlasse ich Dir verborgene Zeichen meiner Sehnsucht.

Die Schneeflocken im Winter, zart schmelzend auf Deinen Wimpern – einer meiner Versuche, Dich wach zu küssen.

Mit dem ersten Frühlingswind streichle ich sanft über Deine Haut.

Mit jedem Deiner Atemzüge liebkose ich Dich von innen.

In jeder Sekunde Deines Seins stehe ich rufend, drängend, bebend vor dem Haus Deiner Seele.

Ich klopfe auf tausend verschiedene Weisen an Deine Tür.

Laut wie der Schrei eines wütenden Kindes und still wie die Ewigkeit des Alls.

Wild und fordernd zerre ich an Dir, um Dich im nächsten Augenblick zu umarmen.

Ich habe keine Wahl.

Ich werde nichts unversucht lassen.

Bis Du mir öffnest – weit und bedingungslos.

Bis Du mir alles schenkst, was Du hast und was Du bist.

 

Wo bist Du?

 

Ich brauche Dich.

 

Dein Leben

 

(Veit Lindau, aus dem Buch: Manifest für das Leben )

Bitte deines Kindes

Bitte Deines Kindes

 

Sei nicht inkonsequent.

Dies verwirrt mich so, dass ich umso mehr versuche, wo ich kann, meinen Willen durchzusetzen.

Falle nicht auf meine Herausforderungen herein, wenn ich Dinge sage und tue, nur um Dich aufzuregen, denn sonst werde ich versuchen, noch mehr solche „Siege“ zu erringen.

Tue nichts für mich, was ich selber tun kann, denn sonst bekomme ich das Gefühl, ein Baby zu sein und ich könnte Dich auch weiterhin in meine Dienste stellen.

Versuche nicht, mein Benehmen noch während der Aufregung mit mir zu besprechen.

Aus irgendwelchen Gründen ist mein Gehör zu dieser Zeit nicht sehr gut und meine Mitarbeit ist sogar noch schlechter.

Es ist in Ordnung, das Erforderliche zu unternehmen, aber lass uns erst später darüber sprechen.

Gib mir nicht das Gefühl, dass meine Fehler Sünden seien.

Ich muss lernen, Fehler zu machen ohne das Gefühl, dass ich nicht gut bin.

Nörgle nicht.

Wenn Du es tust, muss ich mich davor schützen, indem ich taub erscheine.

Vergiss nicht, dass ich gerne Dinge ausprobiere.

Ich lerne davon; bitte gewöhne mich daran.

Schütze mich nicht vor unangenehmen Folgen.

Es ist nötig, dass ich aus Erfahrungen lerne.

Beachte meine kleinen Wehwehchen möglichst wenig.

Wenn ich zu viel Aufmerksamkeit für sie bekomme, kann ich lernen, Vorteile in der Krankheit zu sehen.

Glaube nicht, dass es unter Deiner Würde ist, Dich bei mir zu entschuldigen.

Eine ehrliche Entschuldigung gibt mir ein überraschend warmes Gefühl für Dich.

Mach Dir keine Sorgen, wenn Du nicht allzu viel Zeit für mich hast. Es kommt darauf an, wie wir die Zeit, die Du hast, miteinander verbringen.

Denke daran, dass ich vom Beispiel mehr lerne als von der Kritik.

 

Was in mir liegt

Was hinter dir liegt und was vor dir legt, sind Kleinigkeiten im Vergleichzu dem was in dir liegt.

Die Welt ändern

Ich kann die Welt nicht ändern, aber ich kann die Welt in mir ändern.

Kraft

Es bleibt einem jeden immer so viel Kraft das auszuführen wovon er überzeugt ist.

( Goethe )

Was wir erreichen können

Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen und Vorboten was wir zu leisten imstande sein werden.

( Goethe )

Hören

Es hört doch jeder nur was er versteht

(Goethe)

Weiter

Selbst wenn Du hinfällst

bist Du ein Stück weiter

( Unbekannt )

Meditation

MEDITATION

Weil manche Fragen nicht von

GOOGLE

beantwortet werden.

( Unbekannt )

Sei ein Ermutiger

Sei ein Ermutiger!

Kritiker hat die Welt genug

( Unbekannt )

Was in Dir liegt

Was hinter Dir liegt und was vor Dir liegt, sind Kleinigkeiten im Vergleich was in Dir liegt.

( Unbekannt)

:-)

Hat das Blümchen einen Knick,

war der Schmetterling zu dick.

( Unbekannt )

Freunde

Ehrlich zu sein wird Dir nicht viele Freunde bringen,

aber die richtigen.
( Unbekannt )

Der Wind und die Sonne

 

Der Wind und die Sonne

Eines Tages trafen sich der Wind und die Sonne und unterhielten sich angeregt.
Mit der Zeit nahm ihre Unterhaltung mehr und mehr kämpferische Züge an.

Der Wind sagte zur Sonne:
"Ich wette mir Dir, dass ich stärker bin als Du!"

Die Sonne nahm die Wette an. Beide blickten nach unten auf die Erde und sahen eine Stadt mit vielen Menschen, die in dicke Jacken und Mäntel gehüllt waren, denn es herrschte gerade Winter.
Die Wette war, wer von beiden als erstes die Menschen dazu brächte, ihre Jacken und Mäntel auszuziehen.

Die Sonne versteckte sich hinter einer Schar von Wolken und der Wind durfte beginnen. Er blies richtig kräftig auf die Menschen herab. Diese fassten ihre Jacken und Mäntel und hüllten sich noch tiefer in sie ein. Je kräftiger der Wind blies, desto mehr versteckten und schützten sich die Menschen in ihren Kleidern. Nach ein paar Stunden gab der Wind erschöpft auf. Er hatte all seine Kraft investiert, alles gegeben, nun war er platt und müde. Doch kein einziger Mensch hatte seine Jacke oder seinen Mantel ausgezogen.

Dann war die Sonne an der Reihe. Sie kam hinter den Wolken hervor und lächelte sanft und nett auf die Menschen hinab. Und je mehr sie lächelte, umso wärmer wurde es und es dauerte nicht lange, ehe die ersten Menschen ihre Jacken auszogen. Je länger die Sonne mit all ihrer Freundlichkeit hinab strahlte, umso wärmer wurde es und viele Menschen begannen sogar, sich den Schweiß von der Stirn zu wischen.

Die Sonne hatte dem Wind die Lektion gelehrt, die so viele Menschen von uns nie verstehen:
Mit Freundlichkeit und güte kommt man im Leben weiter als mit Druck und Gewalt.

Die kleine Schraube

Es gab einmal in einem riesigen Schiff eine ganz kleine Schraube, die gemeinsam mit vielen anderen ebenso kleinen Schrauben zwei große Stahlplatten miteinander verband. Diese kleine Schraube fing an bei der Fahrt mitten im Ozean etwas lockerer zu werden und drohte heraus zu fallen.
Da sagten die nächsten Schrauben zu ihr: "Wenn du gehst, dann gehen wir auch." Und die großen Nägel unten am Schiffskörper sagten: "Uns wird es auch zu eng, wir lockern uns auch ein wenig."
Als die großen Schiffsrippen das hörten, riefen sie: "Um Gottes willen bleibt! Denn wenn ihr nicht mehr haltet, dann ist es auch um uns geschehen!“
Das Gerücht vom Vorhaben der kleinen Schraube verbreitete sich schnell durch den riesigen Körper des Schiffes. Es ächzte und erbebte in allen Fugen. Da beschlossen sämtliche Rippen, Platten, Nägel und Schrauben eine gemeinsame Botschaft an die kleine Schraube zu senden, sie möge doch bleiben, denn sonst würde das ganze Schiff auseinander fallen und niemand von ihnen jemals die Heimat erreichen.
Das baute die kleine Schraube auf. Mit einem gewissen Stolz wurde ihr nun bewusst, welch große Bedeutung ihr im Gesamtgefüge zukam. Zufrieden ließ sie sagen, sie wolle an ihrem Platz bleiben.

 

Zen

Wenn man nur eine  Sache durch und durch verstanden hat, hat man alles verstanden.


Weg

Der Weg

Wie lange fühlst du dich noch auf dem Weg?
Willst du denn ewig auf dem Weg sein?
Suche nicht mehr. - Finde!
Wandere nicht ewig. Komme an!
Das Gesuchte, das Ersehnte, das Ziel war niemals fern, war nie verloren.
Seit immer und ewig ist es in dir, bist du in ihm angekommen.

Jean Ringenwald

 

Hass

Hass auf das Böse

Je mehr du das Böse hasst, desto mehr Böses wird es zu hassen geben.
Wenn dir was nicht passt, frage dich:
Was habe ich auf einer Bewusstseinsebene verloren, auf der so etwas Wirklichkeit ist?

Thaddeus Golas

Gewohnheit

"Die Gewohnheit spricht über sich“


"Sie kennen mich vielleicht. Ich bin Ihr ständiger Begleiter.

Ich bin Ihr größter Freund, ich kann aber auch zu einer großen Belastung für Sie werden.

Ich bringe Sie voran, aber ich stürze Sie auch ins Verderben.

Ich stehe Ihnen zu Diensten. Die Hälfte Ihrer Aufgaben können Sie getrost mir überlassen.
Ich erledige sie schnell und zuverlässig und ich werde sie immer auf die gleiche Weise erledigen,
wenn Sie das wünschen.

Mit mir ist leicht auszukommen. Sie müssen nur ziemlich streng mit mir ein. Zeigen Sie mir genau, wie Sie etwas erledigt haben wollen und mit etwas Übung erledige ich das automatisch für Sie.

Ich bin der Diener aller großen Männer und Frauen, aber ich bin auch der Diener aller Menschen, die versagen. Ich habe alle Menschen zu dem gemacht, was sie sind. Ich arbeite mit der Genauigkeit eines Computers und mit der Intelligenz eines Menschen.

Sie können mich zu Ihrem Nutzen, aber auch zu Ihrem Ruin und zu Ihrem Verderben einsetzen.
Mir ist das völlig gleich. Benutzen Sie mich. Wenn Sie mit mir nachsichtig und nachgiebig umgehen, werde ich Sie zerstören. Wenn Sie mir gegenüber bestimmt und unnachgiebig sind, werde ich Ihnen die Welt zu Füßen legen.

Gewohnheiten sind die treuesten Diener oder die schlimmsten Herren."

 

( Unbekannter Autor )

 

Liebe

Der, den ich liebe hat mir gesagt, dass er mich braucht,

darum gebe ich auf mich acht, sehe auf meinen Weg und fürchte von jedem Regentropfen, dass er mich erschlagen könnet.  ( Brecht)

Ob Du willst, oder nicht

Denke immer daran, Du wirst was Du denkst, ob Du willst oder nicht

Denken

Laufen die Dinge nicht so wie Du denkst,...denk anders

Der Lieblingstag

" Welchen Tag haben wir?"

" Heute "

" Mein Lieblingstag "

 

Fragen

Nicht die Antworten, sondern die Fragen weisen den Weg.

Problem/Lösung

Sobald Du die Antwort hast, ändert sich die Frage.

Sobald Du die Lösung hast, ändert sich das Problem.

Der Engel an der Brücke


Ich traf auf meinem Weg einen jungen Mann, der ging auf und ab. Ich fragte, was er denn mache und er schaute mich an. Seine Augen waren voll Trauer und auch voll Wut. Sein Körper war geschwächt und doch konnte er nicht ruhen. Auf seinen Schultern lastete ein großes Paket – hier und da waren ein paar Löcher, wo wohl ein Stück des Inhalts fehlte; dennoch schien es dadurch nicht minder schwer.

Ich fragte, warum er denn nur ständig auf und ab gehe? Er sagte, dass er gerne über diese Brücke gehen wolle, um auf die wunderschöne Insel gegenüber der Schlucht zu gelangen, doch er wage es nicht, denn seine Last sei so schwer und die Brücke, die er passieren müsse, mache keinen stabilen Eindruck.

Ich fragte ihn, warum er denn die Last nicht ablegen würde, dann könnte er doch ohne weiteres die Brücke passieren. Er schaute mich entgeistert an – ohne sein Gepäck??? Nein, das ginge nicht!

Ich fragte ihn, was denn so Wichtiges in diesem Paket wäre, dass er es denn nicht hier lassen könne. Er lächelte und sagte stolz – es ist meine Vergangenheit.

Er ging auf und ab – sehnsüchtige Blicke folgten dem Weg auf diese wunderschöne Insel – mit Blumen und Früchten und frischem Wasser. Er war wirklich geschwächt, so bot ich ihm Wasser an – dankend trank er.

Ich fragte, ob er seine Last absetzen möge und auf die Insel gehen wolle. Vehement verneinte er – auf keinen Fall würde er seine so kostbare Vergangenheit absetzen, nur, um auf die Insel zu gelangen – es müsse doch schließlich auch einen anderen Weg geben.

Wir schwiegen.

Ich meinte, wenn seine Vergangenheit leichter wäre, so könne er sie vermutlich mit auf die Insel nehmen. Doch wäre sie leichter, so wäre sein Eigengewicht weitaus mehr und so könnte er sowohl mit, als auch ohne Vergangenheit diese Brücke nicht passieren. Dadurch jedoch, dass er nun so lange gegangen sei, mit dieser Last, sei er selber davon so leicht geworden, dass er die Brücke passieren könne, würde er seine Last absetzen.

Er schaute mich erstaunt an – „Es ist also die einzige Möglichkeit diese Brücke zu überqueren?“ fragte er.

Ich schwieg. Er dachte nach.

Dann fragte er mich, ob ich denn kurz für ihn seine Vergangenheit tragen könnte, da er das Paket ungern in den Staub stellen wolle. Er würde jedoch gern einmal auf die Insel gehen, um zu schauen, ob sich denn der Tausch auch lohnen würde.

Ich sagte, dass er gern auf die Insel gehen könne, doch ich würde ihm seine Last nicht abnehmen. Ich zeigte auf den Haufen neben der Brücke und sagte: "All das ist Vergangenheit von vielen anderen, die auch zuvor wie du unentschlossen waren. Es ist deine Entscheidung – wohin es dich trägt."

Und seit er über die Brücke lief, ruht neben seiner Vergangenheit die Vergangenheit vieler anderer glücklicher, freier Menschen

Die Fau des Freundes


Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es war nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze. "Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!" 
Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben.
Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: "Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass."

Ich denke immer noch an diese Worte ... sie haben mein Leben verändert.

Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft, ohne auf das Unkraut im Garten zu achten. Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie, meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit. Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.
Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser. Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke um in den Supermarkt zu gehen.
Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust darauf habe, anstatt sie für Festtage aufzuheben.
Sätze, wie z. B. "Eines Tages ..." oder "An einem dieser Tage ...." sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden. Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewusst hatte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und engen Freunde angerufen hätte.

Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.

Es sind diese kleinen unerledigten Dinge die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Genervt wäre ich auch gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich "an einem dieser Tage" in Verbindung hätte setzen sollen. Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich "an einem dieser Tage" schreiben wollte. Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe. Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte. Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist ... jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.

 Aus mir unbekannte Quelle!

 

Die Eintagsfliege

An einem warmen Sommertag hatte die Eintagsfliege um die Krone eines alten Baumes getanzt, gelebt, geschwebt und sich glücklich gefühlt und als das kleine Geschöpf einen Augenblick in stiller Glückseligkeit auf den großen, frischen Blättern ausruhte, so sagte der Baum: "Arme Kleine! Nur ein Tag währt dein ganzes Leben! Wie kurz das ist! Wie traurig!” "Traurig?” erwiderte dann stets die Eintagsfliege, "was meinst du damit? Alles ist so herrlich licht, so warm und schön, und ich selbst bin glücklich!” "Aber nur einen Tag, und dann ist alles vorbei!” "Vorbei?” sagte die Eintagsfliege, "Was ist vorbei? Bist du auch vorbei?” " Nein, ich lebe vielleicht Tausende von deinen Tagen, und meine Tage sind ganze Jahreszeiten! Das ist etwas so Langes, dass du es gar nicht ausrechnen kannst!” "Nein, denn ich verstehe dich nicht! Du bist Tausende von meinen Tagen, aber ich habe Tausende von Augenblicken, in denen ich froh und glücklich sein kann! Hört denn alle Herrlichkeit dieser Welt auf, wenn du einmal stirbst?” "Nein”, sagte der Baum, “die währt gewiss länger, unendlich viel länger, als ich denken kann!” "Aber dann haben wir ja gleich viel, nur dass wir verschieden rechnen!”