Was wir erreichen können

Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen und Vorboten was wir zu leisten imstande sein werden.

( Goethe )

Hören

Es hört doch jeder nur was er versteht

(Goethe)

Weiter

Selbst wenn Du hinfällst

bist Du ein Stück weiter

( Unbekannt )

Meditation

MEDITATION

Weil manche Fragen nicht von

GOOGLE

beantwortet werden.

( Unbekannt )

Sei ein Ermutiger

Sei ein Ermutiger!

Kritiker hat die Welt genug

( Unbekannt )

Was in Dir liegt

Was hinter Dir liegt und was vor Dir liegt, sind Kleinigkeiten im Vergleich was in Dir liegt.

( Unbekannt)

:-)

Hat das Blümchen einen Knick,

war der Schmetterling zu dick.

( Unbekannt )

Freunde

Ehrlich zu sein wird Dir nicht viele Freunde bringen,

aber die richtigen.
( Unbekannt )

Der Wind und die Sonne

 

Der Wind und die Sonne

Eines Tages trafen sich der Wind und die Sonne und unterhielten sich angeregt.
Mit der Zeit nahm ihre Unterhaltung mehr und mehr kämpferische Züge an.

Der Wind sagte zur Sonne:
"Ich wette mir Dir, dass ich stärker bin als Du!"

Die Sonne nahm die Wette an. Beide blickten nach unten auf die Erde und sahen eine Stadt mit vielen Menschen, die in dicke Jacken und Mäntel gehüllt waren, denn es herrschte gerade Winter.
Die Wette war, wer von beiden als erstes die Menschen dazu brächte, ihre Jacken und Mäntel auszuziehen.

Die Sonne versteckte sich hinter einer Schar von Wolken und der Wind durfte beginnen. Er blies richtig kräftig auf die Menschen herab. Diese fassten ihre Jacken und Mäntel und hüllten sich noch tiefer in sie ein. Je kräftiger der Wind blies, desto mehr versteckten und schützten sich die Menschen in ihren Kleidern. Nach ein paar Stunden gab der Wind erschöpft auf. Er hatte all seine Kraft investiert, alles gegeben, nun war er platt und müde. Doch kein einziger Mensch hatte seine Jacke oder seinen Mantel ausgezogen.

Dann war die Sonne an der Reihe. Sie kam hinter den Wolken hervor und lächelte sanft und nett auf die Menschen hinab. Und je mehr sie lächelte, umso wärmer wurde es und es dauerte nicht lange, ehe die ersten Menschen ihre Jacken auszogen. Je länger die Sonne mit all ihrer Freundlichkeit hinab strahlte, umso wärmer wurde es und viele Menschen begannen sogar, sich den Schweiß von der Stirn zu wischen.

Die Sonne hatte dem Wind die Lektion gelehrt, die so viele Menschen von uns nie verstehen:
Mit Freundlichkeit und güte kommt man im Leben weiter als mit Druck und Gewalt.

Die kleine Schraube

Es gab einmal in einem riesigen Schiff eine ganz kleine Schraube, die gemeinsam mit vielen anderen ebenso kleinen Schrauben zwei große Stahlplatten miteinander verband. Diese kleine Schraube fing an bei der Fahrt mitten im Ozean etwas lockerer zu werden und drohte heraus zu fallen.
Da sagten die nächsten Schrauben zu ihr: "Wenn du gehst, dann gehen wir auch." Und die großen Nägel unten am Schiffskörper sagten: "Uns wird es auch zu eng, wir lockern uns auch ein wenig."
Als die großen Schiffsrippen das hörten, riefen sie: "Um Gottes willen bleibt! Denn wenn ihr nicht mehr haltet, dann ist es auch um uns geschehen!“
Das Gerücht vom Vorhaben der kleinen Schraube verbreitete sich schnell durch den riesigen Körper des Schiffes. Es ächzte und erbebte in allen Fugen. Da beschlossen sämtliche Rippen, Platten, Nägel und Schrauben eine gemeinsame Botschaft an die kleine Schraube zu senden, sie möge doch bleiben, denn sonst würde das ganze Schiff auseinander fallen und niemand von ihnen jemals die Heimat erreichen.
Das baute die kleine Schraube auf. Mit einem gewissen Stolz wurde ihr nun bewusst, welch große Bedeutung ihr im Gesamtgefüge zukam. Zufrieden ließ sie sagen, sie wolle an ihrem Platz bleiben.

 

Zen

Wenn man nur eine  Sache durch und durch verstanden hat, hat man alles verstanden.


Weg

Der Weg

Wie lange fühlst du dich noch auf dem Weg?
Willst du denn ewig auf dem Weg sein?
Suche nicht mehr. - Finde!
Wandere nicht ewig. Komme an!
Das Gesuchte, das Ersehnte, das Ziel war niemals fern, war nie verloren.
Seit immer und ewig ist es in dir, bist du in ihm angekommen.

Jean Ringenwald

 

Hass

Hass auf das Böse

Je mehr du das Böse hasst, desto mehr Böses wird es zu hassen geben.
Wenn dir was nicht passt, frage dich:
Was habe ich auf einer Bewusstseinsebene verloren, auf der so etwas Wirklichkeit ist?

Thaddeus Golas

Gewohnheit

"Die Gewohnheit spricht über sich“


"Sie kennen mich vielleicht. Ich bin Ihr ständiger Begleiter.

Ich bin Ihr größter Freund, ich kann aber auch zu einer großen Belastung für Sie werden.

Ich bringe Sie voran, aber ich stürze Sie auch ins Verderben.

Ich stehe Ihnen zu Diensten. Die Hälfte Ihrer Aufgaben können Sie getrost mir überlassen.
Ich erledige sie schnell und zuverlässig und ich werde sie immer auf die gleiche Weise erledigen,
wenn Sie das wünschen.

Mit mir ist leicht auszukommen. Sie müssen nur ziemlich streng mit mir ein. Zeigen Sie mir genau, wie Sie etwas erledigt haben wollen und mit etwas Übung erledige ich das automatisch für Sie.

Ich bin der Diener aller großen Männer und Frauen, aber ich bin auch der Diener aller Menschen, die versagen. Ich habe alle Menschen zu dem gemacht, was sie sind. Ich arbeite mit der Genauigkeit eines Computers und mit der Intelligenz eines Menschen.

Sie können mich zu Ihrem Nutzen, aber auch zu Ihrem Ruin und zu Ihrem Verderben einsetzen.
Mir ist das völlig gleich. Benutzen Sie mich. Wenn Sie mit mir nachsichtig und nachgiebig umgehen, werde ich Sie zerstören. Wenn Sie mir gegenüber bestimmt und unnachgiebig sind, werde ich Ihnen die Welt zu Füßen legen.

Gewohnheiten sind die treuesten Diener oder die schlimmsten Herren."

 

( Unbekannter Autor )

 

Liebe

Der, den ich liebe hat mir gesagt, dass er mich braucht,

darum gebe ich auf mich acht, sehe auf meinen Weg und fürchte von jedem Regentropfen, dass er mich erschlagen könnet.  ( Brecht)

Ob Du willst, oder nicht

Denke immer daran, Du wirst was Du denkst, ob Du willst oder nicht

Denken

Laufen die Dinge nicht so wie Du denkst,...denk anders

Der Lieblingstag

" Welchen Tag haben wir?"

" Heute "

" Mein Lieblingstag "

 

Fragen

Nicht die Antworten, sondern die Fragen weisen den Weg.

Problem/Lösung

Sobald Du die Antwort hast, ändert sich die Frage.

Sobald Du die Lösung hast, ändert sich das Problem.

Der Engel an der Brücke


Ich traf auf meinem Weg einen jungen Mann, der ging auf und ab. Ich fragte, was er denn mache und er schaute mich an. Seine Augen waren voll Trauer und auch voll Wut. Sein Körper war geschwächt und doch konnte er nicht ruhen. Auf seinen Schultern lastete ein großes Paket – hier und da waren ein paar Löcher, wo wohl ein Stück des Inhalts fehlte; dennoch schien es dadurch nicht minder schwer.

Ich fragte, warum er denn nur ständig auf und ab gehe? Er sagte, dass er gerne über diese Brücke gehen wolle, um auf die wunderschöne Insel gegenüber der Schlucht zu gelangen, doch er wage es nicht, denn seine Last sei so schwer und die Brücke, die er passieren müsse, mache keinen stabilen Eindruck.

Ich fragte ihn, warum er denn die Last nicht ablegen würde, dann könnte er doch ohne weiteres die Brücke passieren. Er schaute mich entgeistert an – ohne sein Gepäck??? Nein, das ginge nicht!

Ich fragte ihn, was denn so Wichtiges in diesem Paket wäre, dass er es denn nicht hier lassen könne. Er lächelte und sagte stolz – es ist meine Vergangenheit.

Er ging auf und ab – sehnsüchtige Blicke folgten dem Weg auf diese wunderschöne Insel – mit Blumen und Früchten und frischem Wasser. Er war wirklich geschwächt, so bot ich ihm Wasser an – dankend trank er.

Ich fragte, ob er seine Last absetzen möge und auf die Insel gehen wolle. Vehement verneinte er – auf keinen Fall würde er seine so kostbare Vergangenheit absetzen, nur, um auf die Insel zu gelangen – es müsse doch schließlich auch einen anderen Weg geben.

Wir schwiegen.

Ich meinte, wenn seine Vergangenheit leichter wäre, so könne er sie vermutlich mit auf die Insel nehmen. Doch wäre sie leichter, so wäre sein Eigengewicht weitaus mehr und so könnte er sowohl mit, als auch ohne Vergangenheit diese Brücke nicht passieren. Dadurch jedoch, dass er nun so lange gegangen sei, mit dieser Last, sei er selber davon so leicht geworden, dass er die Brücke passieren könne, würde er seine Last absetzen.

Er schaute mich erstaunt an – „Es ist also die einzige Möglichkeit diese Brücke zu überqueren?“ fragte er.

Ich schwieg. Er dachte nach.

Dann fragte er mich, ob ich denn kurz für ihn seine Vergangenheit tragen könnte, da er das Paket ungern in den Staub stellen wolle. Er würde jedoch gern einmal auf die Insel gehen, um zu schauen, ob sich denn der Tausch auch lohnen würde.

Ich sagte, dass er gern auf die Insel gehen könne, doch ich würde ihm seine Last nicht abnehmen. Ich zeigte auf den Haufen neben der Brücke und sagte: "All das ist Vergangenheit von vielen anderen, die auch zuvor wie du unentschlossen waren. Es ist deine Entscheidung – wohin es dich trägt."

Und seit er über die Brücke lief, ruht neben seiner Vergangenheit die Vergangenheit vieler anderer glücklicher, freier Menschen

Die Fau des Freundes


Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es war nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze. "Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!" 
Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben.
Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: "Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass."

Ich denke immer noch an diese Worte ... sie haben mein Leben verändert.

Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft, ohne auf das Unkraut im Garten zu achten. Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie, meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit. Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.
Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser. Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke um in den Supermarkt zu gehen.
Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust darauf habe, anstatt sie für Festtage aufzuheben.
Sätze, wie z. B. "Eines Tages ..." oder "An einem dieser Tage ...." sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden. Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewusst hatte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und engen Freunde angerufen hätte.

Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.

Es sind diese kleinen unerledigten Dinge die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Genervt wäre ich auch gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich "an einem dieser Tage" in Verbindung hätte setzen sollen. Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich "an einem dieser Tage" schreiben wollte. Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe. Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte. Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist ... jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.

 Aus mir unbekannte Quelle!

 

Die Eintagsfliege

An einem warmen Sommertag hatte die Eintagsfliege um die Krone eines alten Baumes getanzt, gelebt, geschwebt und sich glücklich gefühlt und als das kleine Geschöpf einen Augenblick in stiller Glückseligkeit auf den großen, frischen Blättern ausruhte, so sagte der Baum: "Arme Kleine! Nur ein Tag währt dein ganzes Leben! Wie kurz das ist! Wie traurig!” "Traurig?” erwiderte dann stets die Eintagsfliege, "was meinst du damit? Alles ist so herrlich licht, so warm und schön, und ich selbst bin glücklich!” "Aber nur einen Tag, und dann ist alles vorbei!” "Vorbei?” sagte die Eintagsfliege, "Was ist vorbei? Bist du auch vorbei?” " Nein, ich lebe vielleicht Tausende von deinen Tagen, und meine Tage sind ganze Jahreszeiten! Das ist etwas so Langes, dass du es gar nicht ausrechnen kannst!” "Nein, denn ich verstehe dich nicht! Du bist Tausende von meinen Tagen, aber ich habe Tausende von Augenblicken, in denen ich froh und glücklich sein kann! Hört denn alle Herrlichkeit dieser Welt auf, wenn du einmal stirbst?” "Nein”, sagte der Baum, “die währt gewiss länger, unendlich viel länger, als ich denken kann!” "Aber dann haben wir ja gleich viel, nur dass wir verschieden rechnen!”

 

Kinder

Kinder lernen mehr von dem was Du bist, als von dem was Du lehrst

Normal

Ich habe einmal versucht normal zu sein, es waren die zwei schlimmsten Minuten meines Lebens...

Bewußtsein

Ich glaube nicht, dass das Bewußtsein vom Gehirn erzeugt wird. Ich glaube, dass das Gehirn eher ein Empfänger des Bewußtseins ist. ( Graham Hancock )

Die Meinung anderer

Du verbringst zu viel Zeit damit, Dir Gedanken zu machen, was andere Leute von Dir denken...

Ein Löwe macht sich keine Sorgen über die Meinung eines Schafes.

Die Reise des Lebens

Nicht jeder wird Deine Reise verstehen, das ist in Ordnung, denn es ist nicht ihre Reise, die Sinn machen soll, es ist DEINE

 

 

 

Der kluge Esel

Eines Tages fiel der Esel eines Bauern in den Brunnen. Mitleidserregend schrie das Tier Stunde um Stunde, während der Bauer überlegte was zu tun sei. Zuletzt kam er zu dem Schluss, dass das Tier doch sehr alt sei und dass der Brunnen sowieso aufgefüllt werden müsse, dass es somit nicht der Anstrengung wert sei, den Esel zu retten.

Er lud alle seine Nachbarn ein, ihm zu helfen. Und so griffen sie alle zur Schaufel und begannen Erde in den Brunnen zu füllen. Sofort erkannte der Esel, was da gespielt wurde und schrie herzzerreißend.
Nach einiger Zeit ließ sein Geschrei zur Verwunderung aller plötzlich nach. Einige Schaufelladungen später schaute der Bauer in den Brunnen hinunter und was er sah, erstaunte ihn sehr.
Mit jeder Schaufel Erde, die auf seinen Rücken landete, tat der Esel etwas Erstaunliches: er schüttelte sie ab und stellte sich darauf. Und sowie der Bauer und seine Nachbarn mehr Erde hinunterschaufelten, so schüttelte er auch diese ab und stieg dabei Schritt für Schritt höher. Nachdem nun einige Zeit vergangen war, erschienen zum Erstaunen aller die Vorderbeine des Esels über dem Brunnenrand - und schließlich sprang das ganze Tier heraus.
Das Leben wird so manchen Dreck und Unrat auf Dir abladen. Die Kunst besteht darin, alles abzuschütteln und es als Treppe nach Oben zu benutzen. Jede Schwierigkeit, die dir begegnet, kannst du in einen Trittstein verwandeln und dich so aus dem tiefsten Loch befreien.

Gib nur nie auf!

( Unbekannt )

 

Wunder

Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur,
sondern nur im Gegensatz zu dem,
was wir über die Natur wissen.

 

Die Schönheit

Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.

( David Hume )

Handling

Wenn ich weiß wer ich bin kann ich viel besser mit mir umgehen.

 

Herz und Kopf

Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammen zu arbeiten. In meinem Fall verkerhren sie noch nicht einmal auf freundschaftlicher Basis.

( Woody Allen )

Ich

Das JA zum ich beginnt mit der Übung NEIN zu sagen

Erfahrung

Erfahrung heißt garnichts, man kann eine Sache auch 35 Jahre lang falsch machen.

( Kurt Tucholsky )

Glück und Unglück

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen,

Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.

( Willhelm Busch )

Ein Schiff bauen

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Pläne zu machen, Arbeit zu verteilen, Werkzeuge zu holen und Holz zu schlagen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. Dann bauen Sie das Schiff von alleine.

( Antoine de Saint Exupery )

 

Leben

Lebe so, dass Du nie sagen mußt: "Derjenige der ich bin, grüßt traurig den, der ich sein könnte"

Konsequenzen

Tu es, oder tu es nicht - beides hat Konsequenzen

Gedanken

Einem der viel nachgedacht hat, erscheint jeder neue Gedanke den er hört oder liest, sofot in Gestalt einer Kette

( Nietsche )

Meinung

Und von wem haben Sie Ihre Meinung?

Geist

Der Geist ist wie ein Fallschirm, er funktioniert nur wenn er offen ist.

( Josef Schmidt )

Lernen

Wenn Du am Ertrinken bist, dann ist es zu spät um Schwimmunterricht zu nehmen.

( Werner Sprengler )

Erfolg

Die Erfolge im Leben hängen sehr wesentlich davon ab, was man aus seinen Mißerfolgen macht.

( Josef Schmidt )

Körpersprache

Dein Körper spricht so deutlich, dass ich nicht höre was Du sagst.

( Samy Molcho )

Besatzung

Es gibt keine Passagiere auf dem Raumschiff Erde, jeder gehört zur Besatzung.

( Marshall M. Juhan )

Schöne Momente

Die schönsten Momente im Leben kann man nicht planen - man muß sie geschehen lassen.

( Ilse Heibl )

Macht

Die Gegenwart ist eine mächtige Göttin

( Tasso )

Tadellos

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.

( Albert Einstein )

Wahrheit

Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit

Die Welt verändern

Wer sagt, er könne die Welt nicht verändern vergißt, dass er selbst ein Stück Welt ist, und dieses Stück kann er verändern.

( Uli Päcklein )

Das Leben

Es ist nicht wichtig wie schnell man ankommt. Wenn man einen Umweg macht, findet Dein Leben trotzdem statt.

( Weisheit der Inuits aus " Der Schwarm" von Frank Schatzing )

Du

Denk von Dir was Du willst - Du hast immer recht.

Zufall

Alle Zufälle des Lebens sind Matrerialien, aus denen wir machen können was wir wollen.

Theorie und Praxis

Gibt es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis?

Ja,  in der Tat

Genie

Wenn das wahr ist, dass man aus seinen Fehlern lernt, bin ich bald ein Genie.

Herz

Sein Herz zu verlieren ist die beste Art zu entdecken, dass man eins hat.

Erfahrungen

Wir glauben Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.

Eine gute Idee

Einer guten Idee ist es egal wer sie hat.

( aus der Schwarm )

Freude

Freude ist frei von Konservierungsmittel; sie ist zum sofortigen Verbrauch bestimmt.

( Hebbel )

 

 

Übers Wasser gehen

Drei Mönche beschlossen zusammen zu meditieren. Sie saßen nebeneinander am Ufer eines Sees und schlossen die Augen in Konzentration. Plötzlich stand der erste Mönch auf und sagte: Ich habe mein Kissen vergessen. Er sprang auf das Wasser und lief, nicht zu fassen, über den See zu ihrer Hütte am anderen Ufer.

Als er zurückkam, stand der zweite Mönch auf und sagte: Ich vergaß,

meine Unterwäsche zum Trocknen aufzuhängen. Er lief seelenruhig über

den See und kam auf die gleiche Weise zurück.

Der dritte Mönch hatte die beiden ersten aufmerksam beobachtet bei

dem, was er für einen Test seiner Fähigkeiten hielt. Sollten euere Fähigkeiten soviel weiterentwickelt sein als meine? Ich kann mit allem mithalten, was ihr beiden vorführt!

Mit diesen Worten sprang er auf, um auch über den See zu laufen. Prompt versank er im tiefen Wasser.

Dies konnte den Yogi nicht abschrecken. Er stieg aus dem Wasser und

versuchte es wieder, und versank wieder. Er stieg noch einmal heraus und versuchte es noch einmal, und immer wieder versank er. Das wiederholte sich, und die anderen beiden Mönche schauten zu.

Nach einiger Zeit wandte sich der zweite Mönch an den ersten und fragte: Was meinst Du? Sollen wir ihm sagen, wo die Steine liegen?

Die Rose

Von Rainer Maria Rilke gibt es aus der Zeit seines ersten Pariser Aufenthaltes diese
Geschichte:
Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, saß die Frau immer am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas; seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück.
Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab zur Antwort: »Wir müssten ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.« Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen. Da geschah etwas Unerwartetes: die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.
Eine Woche lang war die Alte verschwunden. Nach acht Tagen saß sie plötzlich wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm wie damals.
»Aber wovon hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?«, fragte die Französin. Rilke antwortete: »Von der Rose... «

Als ich mich selbst zu lieben begann

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist -
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man 'VERTRAUEN'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
daß emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man 'AUTENTHISCH-SEIN'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, daß alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man 'REIFE'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man 'EHRLICHKEIT'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das 'GESUNDEN EGOISMUS',
aber heute weiß ich, das ist 'SELBSTLIEBE'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man 'DEMUT'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es 'BEWUSSTHEIT'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
daß mich mein Denken armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute 'HERZENSWEISHEIT'.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!

(Charlie Chaplin
an seinem 70.Geburtstag am 16.April 1959)

 

Veränderung (Lichtenberg)

„Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll."

Georg Christoph Lichtenberg

Hoffnung

Hoffnung, ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass es gut ist, egal wie es ausgeht.

( Vaclav Havel )